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Zur Anmeldung werden folgende Dokumente benötigt:
  • - Geburtsurkunde
  • - Meldezettel
  • - über 18 Jahre
      Familienbeihilfe Bestätigung
  • - SEPA-Lastschrift
Bitte alle Unterlagen vollständig im Sekretariat der Musik- und Kunstschule abgeben.

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Am Anfang waren die Jesuiten. Durch Jahrhunderte nämlich dauerte die Verpflichtung der Schulmeister und „praeceptores“ an den Latein- und Jesuitenschulen, Sänger und Instrumentalisten auszubilden, um so die musikalische Umrahmung der Gottesdienste zu gewährleisten.
In Leoben finden sich dafür sogar schriftliche Zeugnisse.

1744
ging diese Aufgabe auf den vom Stadtrat bestellten Türmermeister über.

1852 - 1883
wirkte in Leoben der Letzte seiner Zunft, Anton Absenger.
Er war auch als Komponist tätig, zudem Regens Chori zu St. Xaver und Chormeister des Männergesangsvereins Leoben. Außerdem führte Absenger als erster Flügelhornist eine eigene Spielgruppe, bereicherte als Musiklehrer das Kulturleben am Leobener Gymnasium und betrieb eine private Musikschule.

1884 – 1899
leiteten die Direktoren Eduard Steiner, Karl Maria Wallner und Julius Kaspar die Städtische Musikschule.

1899 – 1903
wurde die Schule von Kaspar und Josef Mössl als Privatmusikschule geführt, an der man Streichinstrumente und Klavier erlernen konnte.

1911 – 1905
In den Jahren 1905 bis 1911 gab es ein Ausbildungsvakuum: Die Stadtgemeinde wehrte sich gegen eine Neugründung der Musikschule. Die Instrumentalausbildung stagnierte, nur für junge Bläser hegte die Stadtkapelle Interesse – sie wurden nach militärischem Vorbild organisiert und „genossen“ einen strengen Unterricht.

1911 – 1939
Von 1911 bis 1939 leiteten dann Karl-Paul Seifert, Alois Pachernegg und Hugo Miksch die Musikvereinsschule Leoben, die

1939 – 1945
unter dem Namen Städtische Musikschule als Zweigstelle der NS-Landesmusikschule „Für Jugend und Volk“ geführt wurde.

1945 - 1947
hatte die Städtische Musikschule zunächst den provisorischen Leiter Kapellmeister Max Kreipel.

Dann kamen die Direktoren:

1947 – 1948
Otto Eisenburger

1948 – 1964
Prof. Rupert Doppelbauer

1964 – 1983
Prof. Karl Frischenschlager

1983 – 1993
Mag. Hans-Peter Jillich.

1993 - 2018
Mag. Hannes Moscher

1999/2000
Mit der Errichtung der Kunstschule – Fachrichtung „Musiktheater“ (Darstellendes Spiel, Tanz- und Bewegungserziehung, Gesang) wurde das Bildungsangebot wesentlich erweitert.

2009/2010
Im Schuljahr 2009/10 wurden in der Musik- und Kunstschule Leoben samt den dislozierten Unterrichtsorten St. Peter Freienstein, St. Michael und Niklasdorf – 856 Schüler/innen von insgesamt 36 Musiklehrer/innen unterrichtet.

Schwerpunkt der Musik- und Kunstschule ist das Musizieren in Ensembles. Ob bei Stadtorchester, Jugendorchester, Jugendblasorchester, Jazzensemble, 1. Leobener Kinderchor, Schauspielensemble, …. die Lehrer und Schüler zeigen in eindrucksvoller Art (Mitwirkung bei ca. 120 Veranstaltungen jährlich) von hohem künstlerischen Potential und der Verantwortung einen wesentlichen Teil des kulturellen Lebens in Leoben einzunehmen.

2013
Auszeichnung Meistersingerschule für vorbildliche Chorarbeit

2014
Übernahme des neuen Organisationsstatutes und der neuen Förderungsrichtlinien
ab 08/2018
leitet Mag. Heinz Moser die Musikschule Leoben